Wie alles begann:
Auf einer Mexikoreise mit dem Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe haben wir 2010 Mitglieder der vom Evangelischen Entwicklungsdienst unterstützten UNOSJO, S.C. kennengelernt. Die Union der Organisationen der Sierra Juárez, Oaxaca, setzt sich für die Autonomie und Entwicklung der indigenen Bevölkerung der Bergregion nördlich der Stadt Oaxaca im gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat ein. Bald war klar: Es sollte ein gemeinsames „Fair-trade“- Kaffeeprojekt entstehen, das Kleinbauern dort unterstützt, nachhaltige Landnutzungsformen aufrechtzuerhalten.

Von der Idee zur Tat:
Die Abnahme von maximal 90 kg Kaffee / Person zu fairen Preisen schafft diese Möglichkeit. Insbesondere Witwen erhalten dadurch ein Zusatzeinkommen. Seit 2011 ist die Menge des verkauften Hochlandkaffees von 1,3 t auf 12 t im Jahr 2015 gestiegen. Für 2016 wartet bereits eine ähnliche Menge des hochwertigen Arabica-Kaffees auf Abnehmer. Ganz im Sinne des Präsidenten der Unosio: mehr

Freundschaft pflegen:
Nach fünf Jahren - im Januar 2015 - reisten Ernst und Stefan erneut nach Mexiko,  um den Kontakt zur UNOSJO, S.C. zu pflegen und neu dazu gekommene Gemeinden kennenzulernen. Beim Besuch eines Kaffee-Worshops für die Anbauer konnten sie viele der mittlerweile 228 Bäuerinnen und Bauern aus 11 Gemeinden persönlich treffen.Nils Bermeyer vom eed hat sie auf ihrer Reise begleitet und den Besuch in bewegten Bildern festgehalten. Film ansehen.

Hier ein Bericht aus dem Hohenloher Tagblatt.

Kaffee der Freundschaft

Johannes und Waldemar besiegeln die Freundschaft zwischen Bündnis Gentechnikfreies Hohenlohe und UNOSJO.
Die Mitglieder der UNOSJO mit Mitarbeiter Niels Barmeyer vom eed 2010 vor deren Büro in Guelatao.
Witwenkollektiv in Tanetze - Die Frauen begutachten die Verpackung der 1. Lieferung.
Kaffeeernte 2012 im November in Santa Gertrudis zum Aufkauf im Frühjahr 2013.